Swiss Shorts
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Fr 11.9. | 18:00 Kino REX
Fr 11.9. | 18:00 Kino REX
Nachdem E. bemerkt hat, dass ein generatives KI-Modell ihre Selbstporträts modifiziert und ihr damit unerreichbare und unerwünschte Schönheitsideale aufzwingt, vermutet sie, dass diese Modelle nichts anderes sind als die Sublimierung von etwas, das bereits Einfluss auf die Gesellschaft hat.
Elisa wurde 1991 geboren und studierte Philosophie an der Staatlichen Universität Mailand, bevor sie 2016 an der Universität Mailand-Bicocca in kognitiver Neurowissenschaft promovierte. Während ihres Promotionsstudiums absolvierte sie ausserdem eine Ausbildung im Dokumentarfilm an der Luchino-Visconti-Filmschule. Seit 2020 ist sie als freiberufliche Filmemacherin tätig, nahm an mehreren Filmresidenzen teil (darunter Werner Herzog: Filming on a Strange Planet) und arbeitete als Produktionsassistentin in Paris und Lugano. Sie führte Regie bei Anaklia (2022, 34. Internationales Kurzfilmfestival von São Paulo, Journées de Soleure, FEST Film Festival) und Les choses qui résistent à l’épreuve du temps (2023, VideoEx).
| Regie | Elisa Baccolo |
| Dauer | 20 min |
| Sprache | OV Englisch | Deutsch |
| Genre | Experimental, Dokumentarfilm |
| Land | Schweiz |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Sayonara Film |
Eine gehörlose Frau glaubt, dass die Sonne das lauteste Element der Erde ist. Auf ihrer Reise zeigt sich, dass Gehörlose auch «hören» – in ihrer eigenen imaginären Welt.
Maurizius Staerkle Drux studierte Filmregie mit Schwerpunkt Tongestaltung an der ZHdK und der HSLU. Er ist Mitgründer der Produktionsfirma Ensemble Film GmbH und seit 2025 Professor für Dokumentarfilm an der ZHdK. Seine Filme DIE BÖHMS (2014) und L’ART DU SILENCE (2022) wurden preisgekrönt und international aufgeführt. In THOSE WHO HEAR THE SUN (2025) verbindet er seine künstlerische Arbeit mit der Sinneswelt seines gehörlosen Umfeldes.
| Regie | Maurizius Staerkle Drux |
| Dauer | 7 min |
| Sprache | OV Deutsch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Experimentalfilm |
| Besetzung | Lia von Blarer, Lua Leirner |
| Land | Schweiz |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Ensemble Film GmbH |
Seit seiner Jugend trägt Luca ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich. Nun hat er beschlossen, es endlich seiner Schwester anzuvertrauen - trotz der überwältigenden Angst, ihre Beziehung dadurch zu zerstören.
Jelena Vujović arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Zürcher Hochschule der Künste im Jahr 2020 und einem Austauschsemester an der Fakultät für Darstellende Kunst in Belgrad wurde sie für die Zurich Film Festival Academy ausgewählt, ein Förderprogramm für aufstrebende Regisseur:innen und Produzenten:innen.
Ihr Abschlussfilm BIĆEMO NAJBOLJI wurde international gezeigt und ausgezeichnet sowie 2021 für den Schweizer Filmpreis nominiert. Von 2022 bis 2024 war sie als Autorin und 2nd Unit Regisseurin für die dritte und vierte Staffel der Serie TSCHUGGER tätig.
| Regie | Jelena Vujović |
| Dauer | 8 min |
| Sprache | OV Schweizerdeutsch | Englisch |
| Genre | Kurzfilm, Drama |
| Land | Schweiz |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Nutshell Films |
Ganze Böden und Gewässer eines Naturparadieses werden durch die Erdölförderung im Amazonasgebiet verseucht. Ein langsamer Prozess, welcher die Gesundheit und die traditionelle Kultur der dort ansässigen Gemeinschaften gefährdeten. Dreizehn Frauen erheben ihre Stimme gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Mit Protesten und stillem Widerstand stellen sie sich einem undurchsichtigen globalen Machtgefüge entgegen. Für jene, die kämpfen. Für ihre Rechte. Für ihre Kultur. Und für ein Leben in Würde.
Geboren 1995 in Zürich, Schweiz. Sie ist eine freischaffende Filmemacherin, Fotografin und Grafikerin. 2020-25 Bachelorstudium Film an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste). Ihren Bachelor Abschlussfilm BUEN VIVIR – ÑUTSE CANSEYE (2025) realisierte sie während ihres Austauschjahres an der Universität der Künste in Guayaquil, Ecuador. In ihren Arbeiten widmet sie sich Themen wie sozialer und ökologischer Gerechtigkeit.
| Regie | Zoé Nathalie Kugler |
| Dauer | 17 min |
| Sprache | OV Spanisch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Land | Schweiz, Ecuador |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) |
In der Kälte des Dezembers, im Herzen von Genf, steht das Restaurant Fuji vor seiner endgültigen Schließung. Die Besitzerin Tingting beschreibt die enge Bindung zu diesem Ort, den sie wie ihr Kind empfindet. Ihr Mann Desheng, Küchenchef, berichtet von Schwierigkeiten und Spannungen im Paar. Während die letzten Gäste ihre Glückskekse genießen, begegnet jeder dem Abschied auf eigene Weise.

Lou Aelvoet, geboren 2004, wuchs im Wallis auf. Nach Abschluss eines Vorbereitungjahres im Bereich Kunst an der EDHEA im Jahr 2023 begann sie 2024 ein Bachelorstudium im Fach Film an der HEAD Genf. Sie wird das Studium 2027 abschließen und sich dabei auf den Bereich Schnitt spezialisieren.
Valentin Sogan (*2001, Schweiz) ist ein in Genf lebender Filmemacher. Seit seinem Eintritt in den Bachelorstudiengang Cinema an der HEAD Genève im Jahr 2024 konzentriert sich seine künstlerische Praxis auf Kameraführung und Bildgestaltung. Er führte Regie und arbeitete als Kameramann an mehreren Kurzfilmen, darunter Fuji, der für die 29. Kurzfilmtage Winterthur ausgewählt wurde, HNEP sowie L'aube (Dawn), der auf 16-mm-Film gedreht wurde. Gleichermaßen von den Ausdrucksformen des Spiel- und Dokumentarfilms geprägt, ist seine Arbeit von einem fortwährenden Interesse an Erinnerung, Zugehörigkeit und Erbe geprägt.
| Regie | Lou Aelvoet, Valentin Sogan |
| Dauer | 16 min |
| Sprache | OV Französisch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Land | Schweiz |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | HEAD – Genève, Département Cinéma |