Eines Tages erzählt die Mutter ihrer Tochter, dass sie den Jeju-4.3-Aufstand miterlebt hat – insbesondere, wie sie in den Aufstand verwickelt wurde und weshalb sie nach Japan floh. Im Jahr 2018, 70 Jahre nach dem Massaker, bringen die Tochter und ihr Verlobter die Mutter auf die Insel Jeju, obwohl diese aufgrund von Alzheimer allmählich ihr Gedächtnis verliert.
YANG Yong-hi wurde in Osaka als Koreanerin zweiter Generation geboren. Nach ihrem Abschluss an der Korea University in Tokio arbeitete sie als Lehrerin, Theaterschauspielerin und Radiomoderatorin. Seit 1995 realisierte sie TV-Dokus und Nachrichtenbeiträge über asiatische Länder. Nach sechs Jahren in New York und einem MA in Media Studies kehrte sie 2003 nach Japan zurück. Sie drehte „Dear Pyongyang“, „Sona, the Other Myself“ und „Our Homeland“ und wurde international ausgezeichnet. Zudem veröffentlichte sie Bücher über ihre Familiengeschichte.
| Regie | Yang Yong-hi |
| Dauer | 118 min |
| Sprache | OV Japanisch & Koreanisch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Land | Japan, Republik Korea (Südkorea) |
| Jahr | 2021 |
| Verleih | Filmregisseur |