Die Filmemacherin Dea Gjinovci kehrt mit ihrem Vater, der seit sechzig Jahren im Exil in Genf lebt, in sein Heimatdorf Makermal im Kosovo zurück. Das im Krieg zerstörte Dorf existiert nur noch in den Erinnerungen der Menschen, die dort einst lebten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Spurensuche in die Vergangenheit und lassen Kindheitserinnerungen aus den 1950er-Jahren wieder aufleben. Dabei treten Erschütterndes und Alltägliches zutage, während manches ungeklärt bleibt – etwa das Verschwinden der Grossmutter. Der Film zeigt eindrücklich, wie wichtig die Aufarbeitung von Geschichte ist.
Dea Gjinovci ist eine schweizerisch-albanische Regisseurin und Produzentin.
Ihre Filme liefen auf internationalen Festivals wie Tribeca, IDFA, CPH:DOX und Visions du Réel und wurden mehrfach ausgezeichnet. Als Sundance-Alumna verbindet sie in ihrer dokumentarischen Arbeit Poesie und magischen Realismus. Sie ist Mitglied der Schweizer sowie der European Film Academy und gab Masterclasses an internationalen Hochschulen.
| Regie | Dea Gjinovci |
| Dauer | 75 min |
| Sprache | OV Albanisch, Französisch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Doku-Fiction |
| Land | Kosovo, Schweiz, Frankreich |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | First Hand Films |