Kurzfilmblock II
Kurzfilmblock II
Sa 16.5. | 16:40 Riffraff Kino
Sa 16.5. | 16:40 Riffraff Kino
Ein Eintauchen in die Erinnerung von Nora, in der sich die Realitäten vermischen, das Böse und das Schöne, bis sich alles vermischt und etwas anderes entsteht. Eine vorbestimmte Tragödie.
Norika Sefa hat einen Master-Abschluss von der FAMU in Prag. Anerkennung errang sie vor allem durch ihren Debütfilm „LOOKING FOR VENERA“ aus dem Jahr 2021, der sie als aufstrebendes Talent mit einer einzigartigen Stimme etablierte. Norika ist eine Autorin/Regisseurin mit einer besonderen filmischen Herangehensweise,die auch ihre eigenen Werke produziert und geschnitten hat. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie.
| Regie | Norika Sefa |
| Dauer | 23 min |
| Sprache | OV Albanisch | Deutsch, Englisch |
| Genre | Experimental documentary |
| Land | Kosovo |
| Jahr | 2024 |
| Verleih | Square Eyes Film |
Eine Reise durch Kindheitserinnerungen bringt Nostalgie voller Schmerz und Liebe. Nichts ist mehr so, wie es in der Kindheit war, nur die Erinnerungen schweben frei umher und leuchten im Zurückückblicken.
Die Umgebung und alles von damals wurde gewaltsam zerstört und verändert. Die Jahre sind auf den Trümmern der unruhigen Erinnerungen eingezogen.
Besim Ugzmajli, (*1986 in Ferizaj, Kosovo) studierte Film- und TV-Regie an der Universität Prishtina, Fakultät für Kunst. Er arbeitete als Autor und Regisseur bei der größten Filmproduktionsfirma Kosovos und gründete später seine eigene Firma Figurina Film. Dort entstanden seine mehrfach ausgezeichneten Kurzfilme wie Forgive me, The Path und Beyond the Gates.
| Regie | Besim Ugzmajli |
| Dauer | 15 min |
| Sprache | OV Albanisch | Deutsch, Englisch |
| Genre | Dokumentarfilm, Animation |
| Land | Kosovo |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Mailuki films |
Vor dem Hintergrund der albanischen Diktatur untersucht der Film die anhaltende Wirkung staatlicher Propaganda, in der Kunst zum Instrument der Kontrolle wurde – von öffentlichen Monumenten bis in private Erinnerungen. Regisseurin Ermela Teli zeigt, wie offizielle Narrative kollektive Vorstellungen ebenso prägten wie den Alltag. Sie reflektiert über Kunst, Zensur und das symbolische Fehlen von Regen im sozialistischen Realismus, in dem selbst das Wetter der Ideologie dienen musste. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und Familienarchiven legt Teli offen, wie Ideologie sogar private Filmaufnahmen formte – und verwandelt Propagandabilder in eine poetische Gegenerzählung.
Ermela Teli ist eine in Albanien geborene Filmemacherin und lebt heute in der Schweiz. Aufgewachsen in Tirana, wandte sie sich früh den Künsten zu. Ihre Laufbahn begann als Schauspielerin mit der Hauptrolle im Film Tirana Year Zero, der Albanien am Filmfestival von Venedig vertrat. Acht Jahre arbeitete sie zudem am Nationaltheater Albanien. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie in Tirana und einem Master in Film- und Fernsehregie wandte sie sich der Regie zu. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit persönlicher und kollektiver Erinnerung, Geschichte und Politik.
| Regie | Ermela Teli |
| Dauer | 42 min |
| Sprache | OV Albanisch | Englisch, Deutsch |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Land | Albanien |
| Jahr | 2025 |
| Verleih | Filmregisseur |